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Einsatz von Alternativen Energieträgern im Gartenbau



 

In baden-württembergischen Gartenbaubetrieben werden rund 90% der Gewächshäuser mit den Energieträgern Heizöl EL und Erdgas beheizt. Aufgrund des nun rasanten Anstieges der Heizölpreise in den letzten Jahren suchen viele Gartenbaubetriebe nach Möglichkeiten zur Senkung der Heizkosten und stoßen dabei auch immer wieder auf den Einsatz von alternativen Energieträgern.

Hierbei sollte immer bevor es zu einer Umstellung des Energieträgers kommt, zuerst über eine Reduzierung des Wärmeverbrauches nachgedacht werden. Dazu zählen vor allem die Beseitigung von Undichtigkeiten, verschiedene Wärmedämmungsmaßnahmen an den Gewächshäusern, Verbesserung der Regeltechnik oder auch eine Änderung des Heizsystems zur Wärmeverteilung. Ein weiterer Lösungsansatz könnte der Anbau weniger wärmebedürftiger Kulturen oder gar das Stilllegen von Gewächshäusern sein. Nähere Informationen hierzu finden Sie auch auf den Seiten Energieeinsatz und -einsparungsmöglichkeiten. Damit schaffen Sie sich ein Stückchen mehr Unabhängigkeit von dem Energieträger und den Energiepreisen und außerdem haben Sie etwas für die Umwelt getan.
  

Erst wenn sie das bereits Vorhande soweit optimiert haben, lohnt es sich über die Umstellung auf andere Energieträger zur Energieerzeugung nachzudenken um die Energiekosten weiter zu vermindern. In der folgenden Broschüre des Ministeriums für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg werden Energieträger, die für die Beheizung von Gewächshäusern genutzt werden können, beschrieben und in Modellrechnungen die anfallenden Kosten verglichen.

Broschüre "Energieträger im Gartenbau - Alternativen zu Erdöl und Erdgas -"  (pdf-Dokument)

Die Umstellung auf einen anderen Energieträger ist meist sehr kostenintensiv und ist für Betriebe mit einem höheren Wärmebedarf interessant. Dieser liegt in der Regel bei einem jährlichen Verbrauch ab ca. 100.000 - 150.000 l Öl bzw. m³ Erdgas. Letztendlich muss aber jeder Betrieb individuell betrachtet werden. Wichtig ist auch, dass vor einer Entscheidung die Wirtschaftlichkeit einer Investition, gerade in den Höhen wie sie in diesem Bereich anfallen können, genau und betriebsspezifisch berechnet und geplant werden müssen. Hierbei steht Ihnen die Technikberaterin Frau Wenkert gerne zur Seite.

 

Zusätzliche ergänzende Informationen zum Thema Heizen mit Holzhackschnitzeln finden Sie auf den Seiten zur Informationsveranstaltung vom 01.02.2005.
(Link zur Seite "Heizen mit Holzhackschnitzeln")

 

 

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